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Die schönsten Dinge, die man in Rabat, Marokko unternehmen kann, beginnen an den Wahrzeichen aus dem 12. Jahrhundert. Besteigen Sie den 44 Meter hohen Hassan-Turm, der als das höchste Minarett der Welt gebaut wurde. Daneben birgt das Mausoleum von Mohammed V. den modernen König und seinen Vater. Dann schlendern Sie durch die kobaltblauen Türen der Kasbah der Udayas über dem Atlantik.


Ein Minarett, das halb aufgebaut stehen blieb, ist seltsamerweise bewegender als jeder fertige Turm. Stell dich dorthin, wo das Erdbeben die Moschee zu Fall brachte, und spüre 800 Jahre Geschichte in der Meeresbrise.
Schnelle Fakten: Nur rund 44 Meter roter Sandstein wurden je von den geplanten 86 errichtet, und endgültig stoppten die Arbeiten an dem Tag, als der Sultan, der sie angeordnet hatte, im Jahr 1199 starb. Die Gebetshalle davor hätte 20.000 Gläubigen Platz geboten, und rund 200 Säulen liegen noch genau dort, wo das Erdbeben von 1755 sie niederwarf.
Highlights: Fahren Sie mit den Fingern über die gemeißelten Kapitelle und Sie werden Hufeisenbögen und geometrische Muster ertasten, die nach mehr als 800 marokkanischen Sommern noch immer scharfkantig sind. Rund 200 Säulenstümpfe liegen genau dort, wo das Erdbeben sie niederwarf, sodass die gesamte Esplanade wie ein mitten in der Katastrophe eingefrorenes Foto wirkt.


Tritt ein in eine schimmernd weiße Halle, in der drei Königsgräber unter einer grün gekachelten Krone ruhen. Spüre die Stille, wenn berittene Wachen und Sonnenlicht aus einem kurzen Halt eine stille Zeremonie machen.
Schnelle Fakten: Eine strahlend weiße Halle mit einem leuchtend grünen Ziegeldach beherbergt die Gräber dreier marokkanischer Könige, Seite an Seite unter einem Dach. Rund 700 Handwerker arbeiteten Schichten aus Zellige-Mosaik, geschnitztem Stuck und portugiesischem Marmor ein, und jeder, der eintritt, zieht vor dem Überqueren des Teppichs die Schuhe aus.
Highlights: Silberne Gewehre fangen das Licht ein, während turbanbehängte königliche Gardisten zu Pferd über die Marmor-Esplanade patrouillieren, eine Wache, die seit über 50 Jahren rund um die Uhr Dienst tut. Blicken Sie von dem weiß umhüllten Grab auf und Sie sehen einen vergoldeten Messinglüster über der Menge schweben, während die kaleidoskopartigen Bodenfliesen die Handwerker jeweils Wochen handgefertigter Arbeit kosteten.


Schlendere durch ein blau getünchtes Festungsdorf, in dem jede Gasse in Meereslicht endet. Steig auf die Wälle zu Minztee, während sich unten die Flussmündung ins Meer ergießt.
Schnelle Fakten: Neun Jahrhunderte atlantischer Winde haben diese Hangfestung geprägt, deren monumentales Hufeisentor aus dem Jahr 1195 Gassen in sanftem Blau und Weiß bewacht. Minztee dampft in einem Café am Klippenrand über der Flussmündung, während streunende Katzen die gefliesten Innenhöfe darunter durchstreifen.
Highlights: Ein Verteidigungstrick steckt im Design des alten Tores: Die Hauptstraße knickt scharf ab, sodass Angreifer nie das Ende sehen konnten, doch heute schützt diese Kurve eine Reihe blau gestrichener Häuser, in denen eine Lebenszeit Wäsche in der Sonne trocknet. Hinter dem letzten Haus fällt die Klippe zu einem schwindelerregenden Ausblick ab, wo Surfer, Fähren und Fischerboote alle denselben Streifen Atlantik durchpflügen.


Steig hinauf, wo Störche über verfallende römische Mauern und mittelalterliche Gräber herrschen. Höre die Quelle, triff die ansässigen Katzen und sieh zu, wie die Sonne die alten Steine golden färbt.
Schnelle Fakten: Massive Storchennester krönen das verfallene Minarett und die Stadtmauern, ihre Schnäbel klappern laut über die Gärten. Römische Ausgrabungen legten hier einen Tempel, Thermen und ein Forum frei, die älter sind als die mittelalterlichen Merenidengräber, die auf demselben heiligen Boden errichtet wurden.
Highlights: Die heilige Quelle innerhalb der Mauern soll Unfruchtbarkeit heilen, und die Frauen der Umgebung binden noch immer grüne Bänder an die alten Feigenbäume daneben. An einem ruhigen Nachmittag kannst du Aale durch dasselbe Becken gleiten sehen, in dem die Römer einst ihren Göttern Opfergaben darbrachten.


Entkomme dem Gedränge auf den Stadtmauern in ein duftendes Fleckchen voller Orangenbäume und Brunnen. Wandere über schattige Kachelwege zu einer Terrasse mit Blick auf den Fluss, der auf den Atlantik trifft.
Schnelle Fakten: Rund 6.000 Quadratmeter terrassierten Grüns schweben über der Mündung des Bou-Regreg-Flusses, bepflanzt mit Orangen-, Zitronen- und Zypressenbäumen sowie Jasmin und Bougainvillea. Der in Spanien geborene Landschaftsarchitekt Jean-Claude Forestier legte die Beete in den frühen 1920er-Jahren um einen zentralen Brunnen in Kleeblattform an und interpretierte dabei den maurischen Gartenstil seines Heimatortes Sevilla neu.
Highlights: Mit rund 6.000 Quadratmetern passt der gesamte Garten in einen Häuserblock, doch nur von der hintersten Eckterrasse aus offenbart sich der Fluss, wie er unten in den offenen Atlantik gleitet. Kleeblattförmige Brunnen plätschern ununterbrochen, während Tauben aus den Zypressenwipfeln aufstieben, und die Luft trägt ab März den Duft von Orangenblüten, wie ein privater Innenhof zwischen alten Mauern.


Steh vor den Toren einer bewohnten königlichen Residenz und sieh einer echten Kavallerieparade zu. Rosa Mauern, gekachelte Brunnen und glänzende Säbel machen dies zur einfachsten königlichen Begegnung der Stadt.
Schnelle Fakten: Sechzig Hektar Gärten und zeremonielle Plätze erstrecken sich rund um die Residenz, in der Marokkos König offizielle Geschäfte führt. Berittene Gardisten der königlichen Garde in karmesinroten und goldenen Uniformen traben jeden Nachmittag an den Toren vorbei, eine Parade, die Besucher kostenlos ansehen können.
Highlights: Anders als die meisten genutzten Paläste ist der weitläufige Säulenhof zum Spazieren geöffnet, sodass Besucher über dieselbe Marmor-Esplanade gehen können, auf der Staatsgäste empfangen werden. Wer bis zum Wachwechsel der Kavallerie um 17 Uhr bleibt, erlebt funkelnde Säbel und tänzelnde Pferde im Trommelwirbel direkt an den Haupttoren.


Moderne marokkanische Meister hängen neben internationalen Stars in einem eigens dafür gebauten Raum. Schlendere durch die gläsernen Galerien und sichere dir dann eine Bank auf der Dachterrasse mit Blick auf die Skyline.
Schnelle Fakten: Über 2.000 Werke umfasst die ständige Sammlung, wobei jeweils rund 400 Stücke durch die Galerien rotieren. Die Einrichtung galt bei ihrer Eröffnung vor einem Jahrzehnt als erstes eigens errichtetes Schaufenster des Landes für moderne und zeitgenössische Kunst.
Highlights: Ein bronzenes Gitter im Mashrabiya-Stil umhüllt die Fassade, sodass die Nachmittagssonne schon vor dem Ticketkauf zarte Schatten über den Innenhof zeichnet. Im Inneren sollte man nach Werken Ausschau halten, in denen marokkanische Maler europäische Ölfarben gegen natürliche Pigmente eintauschten, darunter Gewänder, die mit Henna und Safran aus den Ausläufern des Atlas gefärbt wurden.
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Chebakia is a flower shaped sesame cookie that is fried and then soaked in warm honey and orange blossom water. It is a signature treat during Ramadan, traditionally served alongside harira soup to break the fast.
Kaab el Ghazal, which means gazelle horns, are delicate crescent pastries with a thin, crisp shell and a fragrant almond paste filling scented with orange blossom water and cinnamon. Their elegant shape is said to mimic the curved horns of a gazelle.
Sellou is a rich, crumbly sweet made from roasted flour, toasted almonds, sesame seeds, and honey blended with butter and anise. It is pressed into balls or cones and is especially cherished in Rabat homes during Eid and Ramadan for its energy and long shelf life.
Couscous is Morocco's national dish, made of steamed semolina grains topped with a slow cooked stew of vegetables and lamb or chicken. In Rabat, Friday couscous is a beloved weekly family ritual served at midday.
Pastilla is a savory sweet feast of flaky warqa pastry filled with spiced pigeon or chicken, toasted almonds, and a dusting of cinnamon and sugar. It brilliantly blends sweet and savory, a hallmark of Moroccan festive cooking served at weddings and celebrations.
A tagine is a slow cooked stew named after the conical clay pot in which it simmers, locking in moisture and flavor. Popular Rabat versions pair chicken with preserved lemon and green olives, or feature lamb with prunes and almonds.
Moroccan mint tea, or atay, is a strong green tea brewed with fresh spearmint and plenty of sugar, poured from a height to create a frothy top. It is the ultimate symbol of hospitality and is served to guests throughout the day, with three glasses said to mean life, love, and death.
Rabat is famous for its dazzlingly fresh orange juice, squeezed to order from sweet, sun ripened Moroccan oranges. Street stalls and cafes across the city serve it ice cold, making it a vibrant everyday refreshment.
Sbiten is a warming, spiced winter drink made from milk simmered with dates, nuts, cinnamon, and orange blossom water. It is traditionally sold by street vendors on cold evenings and is prized for its cozy, comforting sweetness.
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Morocco's largest city with the stunning Hassan II Mosque on the coast
Imperial city with grand gates, the mausoleum, and historic medina
Ancient capital known for its vast medieval medina and tanneries
Picturesque blue-washed mountain town in the Rif hills
Cosmopolitan port city at the Strait of Gibraltar, great for a day visit
ONCF main line connecting Casablanca, Kenitra, Tangier, Meknes, and Fes
Serves the southern districts with the same ONCF corridor routes
From Rabat-Sale Airport take a short taxi into the center. From Casablanca airport, use the direct ONCF train to Rabat Ville station for the easiest transfer.
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Kommentare (5)
Cheapest tagine of my whole trip was in a random spot near the medina walls. The city felt more workaday than touristy, which I actually liked. Good base for day trips too.
Most museums here close 12 to 2:30 for lunch and shut Mondays too. Plan mornings instead, and carry small bills because vendors never have change for a 200 dirham note.
Was expecting more energy honestly. Things shut down early and by Sunday the old town felt dead. Safe and clean for sure, but if you only have a week I'd spend it in Fes.
Skip the seafood places right at the Kasbah gate. Walk two blocks downhill and the same fish plate costs half. Locals eat at the spots with no English menus.
Rabat surprised me honestly. Way chillier than Marrakech with a fraction of the crowds. Three days felt right, the medina is small but that coastal walk at sunset is for real.